KURZREZENSIONEN | Tanja Voosen, the Queen of Contemporary

Sehr geehrte Damen und Herren (Ich habe die Proportionen mal an die Prozente angepasst),

Ein Jahr ist vergangen, seit das erste Buch von Tanja Voosen erschienen ist. Ich habe in letzter Zeit einige ihrer Bücher gelesen, sie aber teils noch gar nicht rezensiert. Das möchte ich jetzt nachholen!

Heute möchte ich Ihnen also die perfekte Autorin für locker fluffige Liebesgeschichten für den Sommer (und jede andere Jahreszeit) präsentieren: Tanja Voosen. Oder eher: Ich möchte Ihnen Tanja Voosens Bücher präsentieren. Und liebe Leute, das sind eine ganze Menge! Ich meine... Holy Shit, was geht mit dieser Frau?!

Die Bücher



August 2014

Jeder weiß sicher mittlerweile, dass ich Tanjas Jugendroman-Erstling liebe. Nein, ich liebe ihn nicht nur, ich vergöttere ihn. Die Geschichte von der jungen Emily, die dem Klischee nachjagt, sich in den besten Freund ihres Bruders zu verlieben, dabei aber leider von dem gutaussehenden, sarkastischen, spontanen, draufgängerischen Austin Baker gestört wird. Pfft, so ein Austin, der einem in die Quere kommt ist ja auch wirklich nervig... *hust* NICHT *hust*. Gut dass Emily genauso clever, sarkastisch, gutaussehend, spontan und draufgängerisch ist wie Austin, denn aus genau diesem Grund ist ELL einer meiner Contemporary Lieblinge. Ein Buch, in dem ein humorvoller Dialog den nächsten jagt, das aber auch eine emotionale Achterbahnfahrt von Familienproblemen über Selbstfindung bis hin natürlich zur ersten richtige Liebe darstellt und damit alles bietet, was einen guten Jugendroman ausmacht.
Wem das noch nicht genug war, der kann sich gern auch meine volle Rezension (übrigens volle 5 Sterne) noch einmal ansehen.
Oder aber direkt oben auf das Cover klicken und sich das Buch gleich mal schnell bestellen.



Januar 2015

Wir sehen uns gestern ist Teil der Impress Bittersweets Reihe und daher nur ein Kurzroman/lange Kurzgeschichte/Novelle/Whatevertheheckthisiscalled. Trotzdem hat die Autorin es auch hier geschafft, eine tolle Geschichte zu erzählen, die sehr rund und abgeschlossen ist und die einfach perfekt ist, wenn man wirklich etwas lesen möchte, das man innerhalb von ein bis zwei Stunden durch hat. Wir sehen uns gestern bietet nicht nur nach Emily wieder eine tolle Protagonistin, sondern auch wieder einmal amüsante Dialogie und wundervolle Situationen, die clever in diesen ca. 80 Seiten zu einer in sich stimmigen Geschichte gewoben wurden.
Dabei geht es um Mallory, die so gern ein Auto hätte, der allerdings das nötige Geld für diesen Traum fehlt, als ihre Großmutter Mallory anbietet, ihr bei der Finanzierung zu helfen, scheint das die perfekte Lösung. Nur dass Mallorys Oma von dieser auch will, dass sie an einem Poetry Slam teilnimmt. Vor Publikum aus ihrem Tagebuch vorlesen?! Klingt nicht gerade nach Mallorys präferierter Freizeitbeschäftigung. Alles würde auch glatt laufen, wäre da nicht die Tatsache, dass der neue Typ an Mallorys Schule an diesem fatalen Tag im Publikum sitzt...
Das Buch bekommt trotzdem "nur" vier Sterne von mir. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass man es eigentlich nicht mit "vollen" Büchern vergleichen kann, weil es unmöglich ist auf 80 Seiten dieselbe Tiefe und Fülle an Emotionen zu schaffen die Möglichkeiten, die mehr als 300 Seiten bieten.



April 2015

Vorhang auf für... STERNENMEER! Ist das nicht ein fabeltastischer Titel? Und auch noch ein fabeltastisches Cover? Sternenmeer ist übrigens der einzige Roman von Tanja, der (bisher) in Eigenregie entstanden ist und nicht bei einem Verlag. Was auch der Grund dafür ist, dass es der einzige Jugendroman von ihr ist, den es auch als Taschenbuch gibt (und als Ebook nur 2,99€ kostet... Was ein Preis ne xD). Ich habe es in meinem Regal stehen, auch wenn ich das Buch schon vorher als Ebook gelesen hatte.
In Sternenmeer geht es um Laurie, deren Eltern nicht nur ständig streiten, sondern Laurie muss die Sommerferien jetzt auch noch im Sommercamp ihres Onkels als Betreuerin verbringen. Eigentlich stellt sie sich das ziemlich langweilig vor... Allerdings wird dieser Sommer für Laurie alles andere als das, nicht zuletzt, weil auch der große Bruder ihrer besten Freundin dort arbeitet...
Sternenmeer ist ein wenig anders als ELL. Eigentlich haben alle Bücher der Autorin gewisse Merkmale, die sie von ihren anderen Romanen unterscheiden. Bei Sternenmeer ist es eine gewisse Art von Kompaktheit. Die Geschichte hat unheimlich viel Struktur, baut außerdem sehr gut Spannung aus und ist weniger chaotisch geschrieben als es noch ELL war (Nicht dass ich das Chaos nicht geliebt habe! Es war ein gutes Chaos. Ein Chaos, das zum Buch gepasst hat). Sternenmeer hat auch einen etwas dezenteren Sinn für Humor als noch ELL. Ein Humor, der einem nicht ins Gesicht springt, der einen aber trotzdem kichern lässt.
Sternenmeer ist daher eine Geschichte, die nicht weniger gut war als die anderen Bücher, sondern eher andere Leser anspricht. Mir haben auf jeden Fall die tollen Charaktere gefallen und ich liebe es, dass sie sich hier in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt (Haha, fast genau das Klischee, das in ELL auf den Arm genommen wurde :P). Die Liebesgeschichte war ohnehin sehr sehr sehr süß!
Der Grund, warum das Buch "nur" vier von fünf Sternen von mir bekommt, der ist das Ende. Da kommen halt so ein paar Elemente vor, die ich in Geschichten nicht mag. Etwas, das leicht in Richtung... Krimi/Thriller(?!)/Wie auch immer geht. Trotzdem hatte ich sehr sehr viel Spaß beim Leben, habe des Öfteren über Laurie gekichert oder Derek angeschmachtet. Wer also nach einer Contemporarygeschichte mit Sommercamp Flair, tollen Hauptcharakteren und ein bisschen Spannung zum Schluss sucht, die nicht allzu lang ist, der ist hier an genau der richtige Adresse!


c

Juli 2015

Es mag seltsam klingen, aber obwohl das Buch erst im Juli erschienen ist, so habe ich es schon gelesen da... Ach, ich glaube da war noch nicht einmal ELL erschienen. Sommerflüstern ist eine Geschichte, die meiner Meinung nach ziemlich gut zum Titel passt. Eine sommerliche Tour, die sehr emotionale, sanfte Moment enthält. Natürlich bleibt der Spaß bei der werten Frau Voosen da trotzdem nicht auf der Strecke.
In Sommerflüstern geht es um Taylor, die an ihrer Highschool die Rolle der taffen, aber leicht emohaften, Ich-bin-sowas-von-dagegen Außenseiterin einnimmt. Ganz ähnlich wie die Rolle von Julia Stiles in 10 Dinge, die ich an dir hasse, lässt Taylor sich nichts sagen und geht ihren eigenen Weg. Bis zu diesem fatalen Hinweiszettel in Taylors Spint, mit dem ein Sommer voller Abenteuer beginnt. Denn der Junge, dem ihr Spint eigentlich mal gehört hat und der ihn nun zurückfordert, bringt Taylors Einsiedlerkrebsleben ordentlich durcheinander.
Was mir an diesem Buch wohl am besten gefallen hat, das ist, dass es so viele Bücher gibt, in denen Mädchen den Jungen nachrennen. "Steh endlich zu deinen Gefühlen!" "Ich weiß, dass du mich willst" etc. Sie brezeln sich auf, folgen dem Typen überallhin, bis sie ihn schließlich dazu ZWINGT zu ihr zu stehen. Sommerflüstern dagegen? Nun, es war wirklich toll mal zu sehen, dass der Spieß umgedreht wurde. Nicht dass Hunter sich aufhübschen würde (wobei das etwas wäre, das ich gern gesehen hätte xDDDDD), aber die Rollenverteilung war hier einfach anders. Auch war das Buch wieder unglaublich amüsant und die Idee mit der Schnitzeljagd und womit all die Hinweise zu tun hatten, war auch wirklich toll und gut umgesetzt.
Das Buch hat von mir am Ende 4,5 Sterne bekommen. Denn (und da muss ich ganz ehrlich sein) es gibt eben einfach Emily Lives Loudly. Und so toll Sommerflüstern war, es war auch etwas länger, mit einer melancholischeren Sichtweise auf die Dinge und das Leben als bei ELL und die quirlige, leicht durchgeknallte, ein Einhornglitterliebes-Rides Art von ELL liegt mir persönlich einfach noch einen Hauch mehr. Ich kenne aber so viele, bei denen es genau anders herum ist... Sommerflüstern ist auf jeden Fall das perfekte Buch für den Sommer und das perfekte Buch für alle, die gern romantische Contemporary mit einer starken, außergewöhnlichen Heldin lesen.

Ein Ausblick



Oktober 2015

Ja, was haben wir denn da? Eine Fortsetzung von Sommerflüstern! Ist das nicht einfach... Herbstlich? Das Cover jetzt nicht, nein, aber schön ist es trotzdem, oder?
Herbstflüstern lese ich übrigens gerade schon. Tcha, meine Connections müsste man haben, ne? Hier geht es um Taylors kleine Schwester Lucy, die wir ja schon aus Band eins kennen und lieben gelernt haben. Lucy ist das genaue Gegenteil von Taylor: groß, blond, auf eine beliebte Weise schön, nett, offen und vor allem zugänglich. Dinge, die sie eigentlich im Leben weiterbringen sollten. Aber nein, natürlich macht ihr Freund Schluss mit ihr und Lucy versinkt über die Ferien in einem Loch des Selbstmitleids. Ihr einziger Lichtblick: Die amsüsante Szene, die sich im Nachbarsgarten des Hauses, in dem sie babysittet, abspielt: Jasper Ransom, der absolute Womanizer hoch 10.000 ihrer Schule hat dort jede Woche ein anderes Mädchen am Start. Und jedes Mal werden sie nach einer Woche abgesägt. Lucy findet das sowohl traurig als auch faszinierend, aber eigentlich wollte sie mit dieser ganzen Sache gar nichts zu tun haben... Bis sie schließlich bei einer dieser abendlichen Spionageaktionen ausversehen Jasper halb vor die Füße fällt. Denn Jasper schlägt Lucy etwas vor, das sie endlich aus ihrem Loch holt: Ein Racheplan für ihren Ex muss her. Na... ob das mal gut gehen wird...
Ich bin erst bei etwa 35%, aber bisher ist es genauso toll geschrieben wie schon Sommerflüstern. Vom Schreibstil her ist es dem Buch auch sehr ähnlich und deshalb kann ich versprechen, dass es allen, die den ersten Band mochten, gefallen wird. Die Dialoge sind wieder einfach... göttlich und die Charaktere liebe ich auch sehr. Ich dachte vor dem Lesen eigentlich, dass ich Lucy nicht so zugänglich finden würde wie Tanja Voosens andere Protagonistinnen, aber ich wurde eines besseren belehrt. Und was Jasper Ransom angeht?! Nun, Mr. Handsome kann es fast mit Austin Baker aufnehmen... Aber bisher auch nur fast.



Dezember 2015

Na, was sehen meine Äuglein denn da? Nein, Phantomliebe ist kein Contemporaryroman, sondern ein Urban Fantasybuch. Das erste Fantasybuch von ihr im Jugendbereich. Ich habe vor Ewigkeiten mal den Anfang gelesen und kann auf jeden Fall versprechen, dass die Idee toll und neu und unverbraucht ist und dass es mal wieder amüsant und dieses mal auch sehr spannend werden wird...
Ega, was euch die Kurzbeschreibung vermitteln möchte: In Phantomliebe gibt es kein richtiges Liebesdreieck. Glaubt mir. Glaubt mir einfach. Stattdessen geht es um Fen, die durch Zufall in etwas hineinstolpert das größer ist, als sie sich hätte erträumen können. Sie erfährt Dinge, die sie eigentlich lieber nicht gewusst hätte, als sie eines nachts nach einer katastrophalen Party in den Bannkreis eines Exorzisten gerät und dabei fast draufgeht. Denn schnell stellt sich nicht nur heraus, dass es auf der Welt gefährliche Dinge gibt, von denen sie lieber nichts gewusst hätte, nein, auch sind ihr ehemaliger Freund Cliff und dessen Bruder Sage in diese ganze Sache verstrickt... Na fantastisch!

So sehr ich das jetzt lobe, aber ich muss trotzdem sagen: Titel und Cover ne.. ich kann mich da nicht mit anfreunden xD Für mich heißt das Buch einfach Phantomfluch. So. DA HABTAS. Ich weiß selbst nicht, wo der Titel herkommt, aber ja. :P


Tanja Voosen schreibt jedenfalls genau die Art von Büchern, die ich gerne lese. Bei ihr weiß ich immer, dass es gut wird, weil sie Protagonistinnen schreibt, die stark sind und für ihre Wünsche einstehen. Dass man sie am liebsten dafür vermöbeln würde, dass man ihre Loveinterests nicht von den Seiten pflücken kann und natürlich dass man immer etwas zu Lachen haben wird! Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was uns das nächste Jahr noch bringen wird.

TRONTR | Liebesromancheck feat. Kody Keplinger, Miranda Kenneally, Katie McGarry, Anna Banks & Jenny Han

To read or not to read...



Ich weiß, ich weiß, meine letzte Rezension ist mal wieder gefühlte Jahre her, aber dafür habe ich heute einen kleinen Liebesromancheck für euch, bei dem ich einige Neuerscheinungen durchgehe, die ich in letzter Zeit so gelesen habe. Fast alle Bücher sind bisher "nur" als English-Only erschienen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass sie auch noch übersetzt werden ;) To read or not to read heißt es heute und zwar mit Autoren, die man schon von anderen Büchern "kennt" ;)

Jesse's Girl - Miranda Kenneally



TO READ

Jesse's Girl ist bereits der sechste Band in der "Hundred Oaks" Reihe. Der erste Band dieser Reihe ist bereits auf Deutsch erschienen und heißt Herz im Aus. Ich kann ihn allen nur ans Herz legen ;)
Jesse's Girl ist neben dem grässlichen dritten Band ein Buch in dieser Reihe, in dem es nicht um Sport geht. Aber trotzdem hat Maya eine Leidenschaft: Die Musik. Allerdings spielt sie lieber Gitarre in ihrer Band als eine Solokarriere zu starten. Bei einem Karrieretag schafft es die Schule, es der Rockanhängerin zu erlauben, einen Tag lang Jesse Scott, einen der größten Countrysänger und absoluten Teenieschwarm, bei dessen Arbeit zu begleiten. Keiner der beiden hätte wohl damit gerechnet, dass sie sich nach anfänglichen Schwierigkeiten so gut verstehen würden.
Eine sehr süße Geschichte, in der es viel um Musik ging, was mir sehr gefallen hat. Ich mochte die Charaktere, wobei Jesse halt echt kein Badboy ist und alle, die das erwarten, sollten sich an den Gedanken gewöhnen. Ich fands toll, weil ich ihn so viel besser fand. Die Geschichte verlief halt ziemlich typisch für so eine Stargeschichte, aber sie hat mir auch sehr gut gefallen und man spürte Miranda Kenneallys Liebe für Musik durch die Seiten.


Andere Bücher der Autorin:


Wenn ich die Bücher von Miranda Kenneally irgendwie ranken müsste, würde ich sagen...

Racing Savannah
Stealing Parker/ Jesse's Girl
Catching Jordan
Breathe, Annie, Breathe
Things I can't forget

Joyride - Anna Banks



NOT TO READ

In Joyride geht es um Arden Ross, der über den Tod seiner Schwester hinwegkommt, indem er die Tradition, die die beiden hatten, fortführt: Streiche spielen. Leider ist das allein nur halb so spaßig, weshalb er nun auf der Suche nach einem Komplizen ist. Den scheint er in Carly gefunden zu haben. Doch Carly hat größere Sorgen als Arden und seine Streiche. Sie versucht Geld zu sparen und ihre mexikanische Familie über die Grenze zu schmuggeln. Doch... Wann darf Carly endlich selbst leben?
Das Buch war nicht unbedingt schlecht. Es hat mich einigermaßen unterhalten. Allerdings gab es einige Dinge, die mir einfach nicht gefallen wollten.
  • - DIE KLISCHEES... Der weiße, reiche Junge, Sohn eines Sherriffs, dessen Familie natürlich ein großer Haufen Dung ist und der um aus dieser Umgebung zu entkommen und seinen Vater zu nerven Streiche spielt. Auf der anderen Seite das mexikanische Mädchen, das hart arbeitet und Geld spart, um ihre Eltern über die Grenze in die USA zu schmuggeln... Ja, das war mir dann doch etwas zu klischeeüberladen.
  • - DER KITSCH... Und er zieht sich durch das ganze Buch. Sie füllt die Leere in seinem Leben. Blabla. Bis zur Hälfte etwa war das noch gar nicht so extrem und da hat mir das Buch noch sehr viel besser gefallen. Aber zum Ende hin... Nein. Einfach nein.
  • - DIE UNGLAUBWÜRDIGKEIT. Ganze besonders die der Charaktere. Der Sheriff... Nein, einfach nein. Eigentlich war der der größte Arsch EVER. Und dann gab's da so ein Gespräch, wo ich kurz dachte, dass man das nur DENKT und er als Charakter irgendwo noch einen Twist hat, der ihn gut macht. Aber Nope. Genauso wie ihre armen in Mexiko lebenden Eltern. Die fand ich auch so schrecklich, denn so behandelt man doch nicht seine Kinder! Am besten war aber wirklich, dass das Ende in Beziehung dazu einfach gar keinen Sinn gemacht hat... NULL
Insgesamt daher nur zwei Sterne. Zu mehr kann ich mich leider nicht durchringen. Da ich auch schon einiges schlechtes über die Poseidon Reihe gehört habe, wird das wohl das letzte Buch von Anna Banks sein, das ich lese. Joyride hat cbt sich übrigens als Titel schützen lassen, daher kann es sehr gut sein, dass es in den nächsten Programmen enthalten sein wird.



Andere Bücher der Autorin:



Lying out loud - Kody Keplinger



NOT TO READ

In Lying out Loud geht es um Sonny, die es gewohnt ist, sich lügend durchs Leben zu mogeln. Für Sonny gibt es eigentlich nur einen Menschen, der ihr so richtig etwas bedeutet und das ist ihre beste Freundin Amy. Die jedoch wird ständig von diesem neuen, eingebildeten Schnösel Ryder verfolgt. An einem fatalen Abend schreibt Sonny in Amys Namen eine Mail an Ryder, die sie ausversehen abschickt. Sie entschuldigt sich später bei ihm, beginnt mit ihm zu schreiben und stellt fest, dass Ryder gar nicht so schlecht ist, wie sie immer dachte. Das einzige Problem? Sie hatte nicht bemerkt, dass auf ihrem Computer noch immer Amy eingeloggt war und Ryder denkt daraufhin logischerweise, er hätte mit Amy geschrieben. Ein Versteckspiel der ganz besonderen Art beginnt...
Es sei gesagt, dass ich sowohl The DUFF als auch A Midsummer's Nightmare sehr mochte. Trotzdem war ich ein wenig... zögerlich, was Lying out Loud anging. Hauptsächlich lag das am Cover. Drei Leute? Das ist niemals, niemals, nie ein gutes Zeichen, denn seien wir mal ehrlich: Von Liebesdreiecken (haha, was ein Wort!) haben wir doch alle eigentlich schon seit Twilight die Nase voll. Allerdings ist es hier schließlich Kody Keplinger und ich dachte mir: Gib dem Buch einfach mal eine Chance! Was ich zunächst auch gar nicht bereut habe! Denn wie sich schnell herausstellte, gab es hier gar kein richtiges Liebesdreieck, weil Amy zwar auf dem Cover ist, aber nichts für Ryder empfindet. Stattdessen begann die Geschichte mit einer süßen Hassliebe, die ich wirklich mochte, auch wenn es mich schon da gestört hat, wie oft und wie unnötig Sonny ihre Mitmenschen belogen hat.
Und dann kam der Moment, nach dem es nur noch bergab ging... Denn Sonny wurde richtig BESESSEN von Ryder. Und das obwohl dieser SIE noch immer gehasst hat (immerhin dachte er, er würde mit Amy schreiben). Und statt ihm das einfach mal irgendwann zu sagen, nein, log Sonny einfach weiter rum. Das an sich denkt man sich ja schon, aber dass sie Amy dazu gebracht hat, extra gemein zu Ryder zu sein, damit dieser sich entliebt und sich stattdessen in Sonny verliebt?!

description

Ich meine... Wer TUT so etwas? Das ist ihre BESTE FREUNDIN und sie ist verdammt nochmal ein GUTER MENSCH. Warum?! Und dann fängt sie auch noch an ohne Amys Wissen sexy SMS in deren Namen mit Ryder auszutauchen... Nein. Einfach nein.
Am besten war aber noch, wo sie mit ihm zusammenkommt und ihm das noch immer nicht sagt. Das war der Höhepunkt, ja wirklich.
Ich an Amys und auch an Ryders Stelle hätte der das never ever verziehen... Vielleicht nach Monaten des zu Boden kriechens. Aber so? Nope. Das ist nicht nur gemein, sondern echt crazy.





Andere Bücher der Autorin:

     

Die Vermarktung dieser "Reihe" wird für mich auf ewig ein Rätsel bleiben. Gerade weil The DUFF/Von wegen Liebe sich ja nun wirklich sehr gut verkauft hat, hätte man die Companionromane doch auch als solche vermarkten sollen. Aber das ist nicht passiert. Stattdessen war ich erstaunt, als die Protagonistin Whitley sich plötzlich auf einer Party des berühmten Wesley Rush befand. Mittlerweile steht an den Büchern bei amazon tatsächlich "Hamilton High" dran, aber trotzdem finde ich, dass die Bücher kaum jemand kennt und das obwohl The DUFF spätestens nach dem Film ALLE kennen. Sowohl A Midsummer's Nightmare als auch Shut out und Lying out Loud spielen an der selben Schule wie The DUFF und in LOL spielt Amy, Wesleys kleine Schwester sogar eine zentrale Rolle... Marketingmäßig jedenfalls ein EPIC FAIL. Genau wie LOL ein EPIC FAIL war. Passt ja dann...

Nowhere but here - Katie McGarry



NOT TO READ

Das hier ist tatsächlich ein "Liebesromancheck" und keine Rezension, denn ich habe Nowhere but here tatsächlich nicht gelesen. Das klingt jetzt äußerst seltsam und ich erkläre mal kurz, warum ich es trotzdem in diesen Post gepackt habe.
Katie McGarry habe ich einst GELIEBT. Mit Dare you to, dem Nachfolger von Pushing the Limits (Noah & Echo auf Deutsch) hat sie mich geradezu aus den Socken gehauen! Ich war begeistert und habe nach Folgebänden gelächzt. Als ich dann den dritten Band las, ging es jedoch bergab, denn schon da dachte ich mir "Meeh, DRAMAOVERLOAD..." und "Immer dasselbe -.-". Das Buch hat im Endeffekt aber noch 3 Sterne bekommen. Dann kam Take me on und das habe ich bis heute nie beendet. Nun dachte ich mir: "Neue Reihe, Neues Glück!" und habe es mit Nowhere but here probiert... 20%. Mehr war nicht drin. Ich erkläre auch gern, warum.
In Nowhere but here geht es um Emily, die bei ihrer Mutter groß geworden ist. Ihren Vater sieht sie immer nur einmal im Jahr und damit ist sie auch ganz zufrieden. Und selbst dann besucht er sie und nicht andersrum. Hintergrund dessen ist, dass ihr Vater Teil einer Gang ist. Emily wird in diese ganze Sache hereingezogen, als herauskommt, dass ihre Großmutter krank ist. Sie besucht also ihren Vater und trifft dort auch auf Oz. Oz ist ebenfalls Teil der Gang und fühlt sich fast als Teil von der Familie von Emilys Großmutter, weil er dort aufgewachsen ist. Er verabscheut Emily dafür, dass sie nicht mehr Kontakt zu ihrem Vater sucht. Aber es kommt natürlich wie es kommen muss: BIG LOVE.
Ich will mit meinem Not to read nicht sagen, dass das Buch niemandem gefallen wird... Es ist für mich nur einfach zu klischeehaft gewesen und die Motive von Katie McGarry wiederholen sich in ihren Geschichten halt einfach VIEL ZU OFT. Das Drama wird auch immer übersteigerter. Auch gab es zu Beginn dieses Buches schon Stellen, wo ich den Kopf am liebsten auf den Tisch geballert habe. Denn Emilys Großmutter geht hin und schickt ihr eine Einladung zu ihrer Beerdigung, statt ihr einfach zu sagen "Kind, ich bin krank und mein letzter Wunsch ist, dich nochmal zu sehen". Und natürlich kommt Emily herein, als ihre Großmutter gerade den Sarg probeliegt. Dann gibt es ein Riesendrama, Emily voll verstört, der Stiefvater muss sie dann da quasi rausboxen etc. -_- UCH! Nein, ich kann das einfach nicht mehr. Trotzdem empfehle ich ALLEN Dare you to. In meinen Augen einfach das beste Buch von der Autorin, gerade weil dieser ganze Jo-isch-bin-der-Macho-ausm-Ghetto-Kram da keine Rolle spielt.

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An dieser Stelle müsste eigentlich eine Bewertung stehen, aber da ich das Buch nicht komplett gelesen habe, werde ich es auch nicht bewerten. Nach dem, was ich gelesen habe, würden es zwei Sterne werden, aber wer weiß? Vielleicht ging es danach bergauf? Vielleicht wären es am Ende 3,5 geworden? Oder vielleicht wäre es genau so weitergegangen und dann noch schlimmer und es hätte 1 Stern kassiert. Wir werden es nie wissen, weil meine Zeit mir dafür zu schade ist. Ich bin durch mit Frau McGarry. Es sei denn, sie schreibt mal ein Buch, wo die Kurzbeschreibung mal ... ANDERS klingt.

Andere Bücher der Autorin:

     

Also... Wer findet noch, dass der Oetinger Verlag bei der deutschen Aufmachung... naja, ins Klo gegriffen hat? Sowohl Titel als auch Cover finde ich echt.. schrecklich.

To all the Boys I've loved before - Jenny Han



TO... READ... I GUESS

Von allen Contemporarybüchern ist dieses hier in den USA wohl eines der gehyptesten. Der Hype ist so hypemäßig, dass man sich schon vorher denkt: Oh bitte nicht! Aber ich dachte mir: Was bei Anna and the French Kiss geklappt hat, das könnte ja auch hier wieder klappen? Und als ich begann, das Buch zu lesen, da dachte ich tatsächlich, ich hätte einen neuen Favoriten vor mir. Im Endeffekt lag ich damit richtig: To all the boys I've loved before gehört zu meinen "Hatte das Potential zu wahrer Größe, aber das ENDE"- Favoriten.
Es geht um Lara Jean (*hust* Mary Sue *hust*), die ein glückliches Leben mit ihren beiden Schwestern Margot und Kittie und ihrem liebevollen Vater führt. Selbst die Tatsache, dass sie in Margots Freund Josh verliebt ist, kann ihr Glück nicht trüben, denn sie weiß, dass Josh und Margot zusammengehören und würde Josh niemals etwas von ihren Gefühlen sagen. Eigentlich hätte alles so schön sein können, wäre da nicht die Tatsache, dass sie Kittie eines Tages verärgert (YOU DO NOT MESS WITH KITTIE! xDD BECAUSE KITTIE IS THE QUEEN OF AWESOME). Die geht daraufhin nämlich hin und schickt die Briefe, die Lara Jean jedes Mal an den Jungen schreibt, den sie zu diesem Zeitpunkt liebt, alle auf einmal an die betreffenden Personen ab. BADADAMM... Jetzt kennt Josh die Wahrheit... und nicht nur er. Auch der Schulschwarm Peter, der gerade mit seiner Freundin Schluss hat, weiß jetzt, dass Lara Jean ihn einst mochte. Als Josh nicht lockerlassen und mit Lara Jean reden will, formen sie und Peter einen Vertrag: Sie werden so tun, als seien sie zusammen, um Josh davon zu überzeugen, dass Lara Jean nichts für ihn empfindet UND um Peters Exfreundin eifersüchtig zu machen. Allerdings dauert es nicht lange, bis die beiden Lüge und Wirklichkeit nicht mehr ganz voneinander trennen können.
Klingt geil, oder? War es auch. Bis zu einem gewissen Punkt. Ich habe damals einen Brief an das Buch geschrieben, den ich euch jetzt einfach hierreinkopiere:

Liebes "To all the Boys I've loved before",

Ich habe dich geliebt, das habe ich wirklich. Ganz besonders deine Mitte. Na gut, wenn ich ehrlich bin, dann eigentlich nur deine Mitte. Am Anfang fand ich dich zwar ganz okay, aber musste Lara Jean wirklich Gefühle für den Freund ihrer Schwester haben? Musstest du diesen Weg einschlagen? Ich habe mich so geärgert, weil du doch eigentlich so wundervolle Charaktere besitzt. Und so eine tolle Erzählstimme. Und du mich hineingezogen hast in deine Welt. Trotz der Sache mit Josh am Anfang.
Weißt du, es gibt Bücher und es gibt BÜCHER. Selbst im Contemporary Bereich. Erstere liest man, man wird unterhalten, man schreibt eine positive Rezension (oder wenn man Amelie heißt, dann in letzter Zeit wohl eher nicht, weil man zu faul ist), man legt sie weg und beginnt mit dem nächsten Buch. Der ewige Kreislauf des Leserlebens. Aber dann ist da noch diese andere Sorte von Buch. Die bei dem man das Gefühl hat, man könnte zum Handy greifen und die Charaktere anrufen, um mit ihnen zu plaudern. Wenn man sich doch nur an die Handynummern erinnern könnte, dann wären sie gleich da. Man fiebert mit. Man liebt die Charaktere mit jeder Seite mehr, ganz so als existierten sie wirklich. Vielleicht nicht im eigenen Universum, aber irgendwo da draußen. Du warst so ein Buch für mich und das von Beginn an. Leider musstest du ja alles ruinieren.
Ja, RUINIEREN. So wundervoll deine Mitte gewesen ist und so sehr ich Peter und Lara Jean mochte, so hast du mich ab einem gewissen Punkt regelrecht WÜTEND gemacht. Denn so zum greifen nah sich die Charaktere anfühlten, so tiefgründig die Dialoge auch waren und so HACH das alles für mich gewesen ist, so war der Plot doch ein Haufen Bullshit. Moment, habe ich Bullshit gesagt? Was ich meinte war natürlich Bullshit. Huh. Anscheinend meinte ich doch genau das, was ich gesagt habe. Weird.
Dein Plot, ja? Der bestand nur daraus, dass die beiden nicht miteinander kommuniziert haben. Wir alle wussten sofort, dass sie sich lieben. Wir alle wussten sofort, dass Peter niemals so etwas tun würde. Wir alle wussten sofort, dass Lara Jean trotzdem sauer auf ihn sein würde und wir alle wussten sofort, wie die Sache mit Josh enden würde. Alles vollkommen vorhersehbar und genau daraus bestand der gesamte Plot des Buches. Aber das war es noch nicht einmal, was mich wirklich an dir gestört hat, oh nein. Was mich so gestört hat, das war dein Ende. Ein Kapitel mehr und die Sache hätte gegessen sein können. Ein Kapitel. Aber nein. Du gehst natürlich hin und endest mitten im Satz, damit wir alle losgehen und deine kleine Schwester oder deinen kleinen Bruder im Mai in unsere Herzen lassen. Und dieses süße kleine Geschwisterkind, das einen Namen trägt, bei dem ich am liebsten kotzen würde, das wird uns alle enttäuschen, weil dein Plot nicht einmal für dich genug gewesen ist. Wie soll Jenny Han damit auch noch ein weiteres Buch versorgen? WIE?
Du hättest es beenden können. Mein Gott, du hättest zu meinen Lieblingsbüchern zählen können, aber nein, du wolltest lieber nur eines von vielen 3-4 Sterne Büchern werden. Wobei Sterne... Was sind schon Sterne? Wir sollten die Sterne abschaffen, weil sie NICHTS aussagen. Wir sollten unsere Bewertung in Worten ausdrücken. Also, liebes "To all the Boys I've loved before" du warst "Okay. With a lot of unused potential to be great". Ich glaube, das reicht noch immer nicht, aber es ist alles, was ich dir zu sagen hatte.

Alles Liebe

Amelie

PS: I still love you. Kinda. A little. Maybe not at all and maybe a lot. Who even knows?

Und habt ihr gesehen, wie ich meine Zweifel kundgetan habe, was den zweiten Teil angeht? Nun... ICH LAG RICHTIG!

Über P.S. I still love you


NOT TO READ

Auch hier habe ich einen Brief geschrieben, den ich jetzt mit euch teilen werde...

Liebes "P.S. I still love you",

Ich habe dich niemals geliebt. Nicht eine Sekunde. Das begann mit deiner Kurzbeschreibung, deinem Titel und festigte sich dann endgültig, als ich deinen Anfang las. Nein, eigentlich begann es schon mit dem Ende deines Vorgängers. Ich habe deine Charaktere durchaus gemocht, wenn nicht sogar geliebt und ja, dein Schreibstil war auch wundervoll und du hattest teils wirklich tolle Worte.
Aber weißt du, die tollsten Charaktere und der beste Schreibstil bringen nun einmal nichts, wenn man den beschissensten Plot EVER hat. Was bei dir leider der Fall ist. Tut mir leid! Also nicht um dich, sondern vielmehr um die Leseerfahrung, die du hättest sein können. Aber nein, dein Plot hat alles ruiniert. Dein Plot, der folgende Probleme hatte:
  • Er war völlig unnötig. Ein Kapitel beim ersten Band mehr und es wäre ein wundervoller Einteiler gewesen.
  • Er hatte einen Anfang bei dem ich irgendwas schlagen wollte, weil (wie erwartet) das Buch mit genau dem Kapitel begann, mit dem der erste Teil hätte enden sollen.
  • Ständig Szenen im Altenheim waren, die einfach schlichtweg langweilig gewesen sind.
  • DAS VERDAMMTE LIEBESDREIECK. Mit Gen. Was wir schon im ersten Teil hatten. Hatten wir das nicht geklärt? Anscheinend nicht!
  • DAS ZWEITE VERDAMMTE LIEBESDREIECK. -.- So gern ich John auch mochte... Nein. Einfach nein.
  • Die Tatsache, dass Peter Dinge getan hat, die ich unsympathisch fand und nicht nachvollziehen konnte... Das geht nicht, Jenny Han, es geht NICHT.
  • DAS VERDAMMTE VIDEO. Aufgewärmte Konflikte hoch EINTAUSEND.
  • Gen. Einfach Gen. Und dass sie am Ende ja so einen GRUND hatte, eine Bitch zu sein... Einfach Nicht. Einfach nicht. EINFACH NICHT. Und das mit der Freundschaft von Gen und Lara Jean... So unglaubwürdig.
Zum Glück hattest du noch das coole Tagging Spiel am Ende. Und natürlich Kitty, meinen Liebling. Und Chris. Ich liebe Chris. Und John war auch einfach wundervoll und nett und sympathisch und hachja... Aber trotzdem!


Yours sincerely

Amelie

PS: I still hate you.




Andere Bücher der Autorin:




Nope. Not reading one of these... Wait, why am I writing this in English? -_- Ugh.
Es ist ja nur noch eine Frage der Zeit, bis To all the boys I've loved before auf deutsch erscheint. So oder so hoffe ich für alle Beteiligten, dass es bessere Cover bekommt als die von den Sommerbüchern... Ich glaube, die werde ich auch einfach niemals lesen. Dafür habe ich schon zu oft gehört, dass es da auch dieses Liebesdreieckdrama geben soll. -_-
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