DOUBLEFEATURE | Hollyhill - Alexandra Pilz (Spoilerfrei)


Erschienen: Februar 2013/März 2014
Verlag: Heyne fliegt
Band der Reihe: 1,2 von ?


Hollyhill – das Dorf, das durch die Zeit reist

Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken …

Zurück nach Hollyhill


Wisst ihr, was mit an Hollyhill am aller aller meisten gefallen hat? Emily! Emily ist einfach einer der besten Hauptcharaktere, die einem im Jugendbuchbereich so begegnen. Sie ist schlagfertig und mutig und witzig und sie weiß, was sie will, ohne dabei arrogant zu wirken. Man mag sie einfach sofort und das ist auch der Grund, warum man gar nicht anders kann als das Buch zu mögen. Matt ist dabei auch ein ganz hervorragender Love Interest und mir haben die ganzen Dialoge zwischen den beiden, besonders zu Anfang, sehr gut gefallen. So ein bisschen Hassliebe hat ja noch keinem geschadet ;)
Die Geschichte ist wirklich sehr clever gestaltet, hat meiner Meinung nach sogar keine Logiklücken gehabt, was bei Geschichten dieser Art ja nicht so leicht zu bewerkstelligen ist, und die Idee an sich ist einfach wundervoll! Dabei fand ich es schade, dass wir nur so wenig Zeit in Hollyhill selbst verbracht haben, aber ich denke mal, dass sich das mit dem zweiten Band dann noch ändern wird...
Das Ende war unglaublich spannend, mitreißend und vor allem anderen emotional. Dass Emily eine Waise ist und die Art, wie das Ende gestaltet war und... Hachja, pure Emotionen. Was ich auch sehr schön fand, das war, dass das Ende darüber hinaus zwar ein wenig offen ist, also Raum für den zweiten Band lässt, gleichzeitig aber auch diesen Handlungsstrang zu Ende führt.
Mein einziger Kritikpunkt ist etwas, das eigentlich Geschmackssache ist. Wisst ihr, ich bin kein Fan von allem, was auch nur ansatzweise in Richtung Thriller/Krimi geht. Nicht die Bohne. Das ist für mich dann immer alles unlogisch und blöd und das ist vollkommen Geschmackssache, wie bereits erwähnt. Das Ende geht minimal in diese Richtung, da es einen Mörder gibt, der frei herum läuft und der dringend überführt werden muss. Dabei muss ich auch sagen, dass ich es ziemlich seltendämlich und deshalb auch absolut unpassend zu Emilys Charakter fand, dass sie von besagtem Mörder ein Getränk annimmt. Vor allem, da sie ja weiß, dass der sie umbringen will...
Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der den Gesamteindruck nicht wirklich schmälert.


Verliebt in Hollyhill


Nachdem mir Band eins nun so gut gefallen hatte, ging ich an diesen zweiten Teil sehr zögerlich heran, das gebe ich zu. Mir erschien es unwahrscheinlich, dass mich der zweite Band würde überzeugen können, gerade weil Band eins sehr "rund" geschrieben ist und das Buch so weniger auf eine lange Reihe ausgelegt war. Allerdings muss ich sagen, dass meine Bedenken unbegründet waren!
Ich glaube, dass es einige Leute geben wird, die den zweiten Band etwas schwächer finden werden als den ersten, was hauptsächlich damit zusammenhängt, dass der erste Teil noch geheimnisvoller und auch irgendwo schneller erzählt worden ist, einfach, weil wir noch nicht wissen, was es mit dem Dorf auf sich hat. Ich allerdings mochte es gerade so gerne, dass sich der zweite Teil so stark auf die Liebesgeschichte von Emily und Matt fokussierte ♥ Die beiden sind einfach so ein wundervolles Paar und ich fand es richtig RICHTIG gut, dass hier auch wirklich herauskam, dass Liebe eben nicht immer gleich bedeutet, dass man alles für den anderen aufgibt und dass alle Probleme in ihrem Angesicht einfach *puff* verschwinden.
Warum ich diesen zweiten Teil aber wirklich so viel besser fand, das war, weil es weniger die Eigenschaften eines Thrillers/Krimis hatte. Ich sage das immer wieder, aber das ist einfach nicht mein Fall. Hier ging es mehr um Geheimnisse, eine verschwundene Kette, ein bewusstloses Mädchen und eine Familie, in der es unter der Oberfläche brodelte. Mir haben hier auch ganz besonders die neuen Charaktere gefallen! Ganz besonders die kleine Milly, ein Mädchen, auf das Emily hier trifft und das einfach sooooo wundervoll gewesen ist, aber auch Cullum, ein Bewohner von Hollyhill, den wir erst hier im zweiten Band kennenlernen und der mich ganz besonders in Verbindung mit dem Epilog total interessiert! Er ist einfach... richtig toll und sehr direkt und ich mag einfach seine ganze Art, gerade weil er gerne auch mal ein wenig stichelt... Oh Mann, ich WILL einen dritten Band!!!


Fazit


Eine sehr süße Reihe, bei der ich hoffe, dass es davon noch jede Menge weiterer Bände geben wird! Überzeugt mit einer sympathischen, schlagfertigen Protagonistin, tollen Nebencharakteren, einem anbetungswürdigen Loveinterest *swoon* und einer innovativen Idee. Wer Rubinrot und andere humorvolle Urban Fantasyromane liebt, der kann mit Hollyhill wirklich nichts falsch machen!

♥♥♥♥

REZENSION | Roter Zauber - Holly Black



Erschienen: August 2014
Verlag: cbt
Band in der Reihe: 2/3


Was geschieht, wenn alles, was du berührst, verflucht ist?

Verwandlungsmagier Cassel Sharpe will vor allem eines – Normalität. Nicht einfach, denn seine Familie ist eng mit dem Gangsterclan Zacharov verbunden. Cassel aber ist fest entschlossen, die Schulzeit mit seinen Freunden zu genießen und seine große Liebe Lila Zacharov zu vergessen. Keine Chance: Plötzlich ist Lila zurück und das FBI und die Zacharovs sind hinter Cassel her …

Rezension


Mir persönlich gefällt der englische Titel deutlich besser, weil er einfach besser zur Geschichte passt. Allerdings verstehe ich den deutschen Verlag auch sehr gut. "Roter Handschuh" wäre jetzt nicht so der Kassenschlager gewesen... Die neuen Cover gefallen mir irgendwie einen Hauch besser, wobei ich finde, dass die alten den Mafiaaspekt sehr viel besser rüberbringen.
Es ist eine halbe Ewigkeit her, dass ich den ersten Band der Curse Workers Reihe gelesen habe. Das war zu einer Zeit, als ich gerade erst angefangen habe Rezensionen zu schreiben und ich war von dem Buch vollauf begeistert. Leider ist es oft so, dass man mit der Zeit kritischer wird, deshalb habe ich fast befürchtet, dass mir das hier auch so gehen würde, aber falsch gedacht!
Die Charaktere sind es, die diese Geschichte tragen. Ganz besonders natürlich Cassel, aber auch Lila - bei ihr im ersten Band noch ein wenig mehr als im zweiten. Cassel ist einer der besten Hauptcharaktere überhaupt. Er ist nicht nur schlagfertig und humorvoll, sondern auch clever und verhält sich zwar nicht immer moralisch perfekt, aber man kann jede seiner Entscheidungen und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Gerade bei männlichen Protagonisten fällt es weiblichen Autoren oftmals schwer, sie nicht zu weich wirken zu lassen und gerade das hat mir hier wieder sehr gut gefallen: Dass Holly Black das bei Cassel eben nicht passiert ist.
Die Geschichte an sich drehte sich hier wieder sehr stark um den Konflikt, dass die Fluchweber von der Gesellschaft nicht anerkannt werden. In dem Sinne gab es hier schon eine leichte "Rebellion", die sich für mich aber sehr so anfühlte, als würde sie in unserer heutigen Gesellschaft so ablaufen und nicht mit der Art von Rebellion in Büchern wie Panem zu vergleichen ist. Generell konnte das Buch, wie ich finde, durch diese Thematik auch auf Rassismus eingehen und ich finde es sehr toll, wie das hier umgesetzt worden ist.
Dauerhaft hohe Spannung sollte man bei Roter Zauber zwar nicht erwarten, aber das Buch lebt auch viel mehr von den Entwicklungen zwischen den Charakteren, von Machtspielen und von Geheimnissen. Ich fand es hier super, dass Cassel hier beginnt (unfreiwillig wohlgemerkt), sich mit zwei ziemlich idiotischen FBI Agenten zu treffen und auf diese Weise so langsam aus diesem ganzen Mafiasumpf auftaucht. Und das große Geheimnis um den Mord, das die gesamte Handlung trägt, das fand ich unglaublich gut gelöst. Ich finde es eh immer toll, wenn ein Autor es schafft, dass man am Ende so einen AHA- Moment erlebt und feststellen muss, dass man diese Möglichkeit nicht einmal in Betracht gezogen hatte.
Die Beziehung mit Lila ist mir zeitweise etwas auf die Nerven gegangen. Ich verstehe den Konflikt, der aus dem ersten Band mitgenommen wurde, natürlich sehr gut: Cassel will nicht mit Lila zusammen sein, wenn er weiß, dass diese ihn nur aufgrund des Fluches seiner Mutter liebt. Allerdings zog sich der Konflikt wirklich bis zum Ende des Buches durch. Ich bin gespannt, wie das im dritten Band dann noch fortgeführt wird.
Mein wirklich großer Kritikpunkt ist hier allerdings, dass, wie ich finde, dem Buch so ein wenig der rote Faden fehlte. Klar, der Mord musste aufgedeckt werden und dann immer die Treffen mit verschiedenen Leuten, aber das war es dann auch "schon". Magie kam in diesem Band auch sehr viel weniger vor, als noch im ersten.

Fazit


Schreibstil: 4 Herzen
Charaktere: 3,5 Herzen
Emotionale Tiefe: 3,5 Herzen
Spannung: 4 Herzen
Humor: 4 Herzen
Originalität: 4,5 Herzen

Eine gute Fortsetzung von Weißer Fluch, die wieder einmal durch Cassel als Hauptcharakter überzeugen kann, der es aber noch ein wenig an rotem Faden fehlt. Trotzdem ein Muss für alle Fans des ersten Bandes! Ich bin schon gespannt, was uns im letzten Teil noch erwartet...

♥♥♥♥

Amelies bookischer Jahresrückblick 2014



Wie auch im letzten Jahr beantworte ich heute die Fragen von Tanja zum Buchjahr. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die liebe Tanja, dass sie sich jedes Jahr die Mühe macht, die Fragen zu konzipieren ;) Wie immer sind unten noch ein paar Fragen von mir selbst angehängt ;) Wissta BESCHEID xD


EINS & ZWEI


Siehe: Hall of Fame/Shame (folgt in Kürze)


DREI: Auf welches Buch hast du dich 2014 am meisten gefreut?




Ich kann sogar noch zitieren:
Den zweiten Teil von Wen der Rabe ruft, der hoffentlich ganz ganz bald auf deutsch erscheint, Isla and the happily ever after, Zeitsplitter, Obsidian, Herz verspielt, Poison Princess und City of Heavenly Fire.
Irgendwie ist es tragisch, dass nicht ein einziges dieser Bücher zu meinen Highlights gezählt hat xD *hust* OBSIDIAN EY xDDDDD


VIER: Welches Buch wolltest du 2014 unbedingt lesen, hast es aber nicht geschafft und wirst das daher 2015 nachholen? 





Ich hoffe zumindest, dass ich es auf die Reihe bekomme, das Buch 2015 zu lesen... Irgendwie glaube ich aber, dass ich mich dazu werde zwingen müssen. Ich habe einfach schon zu viele negative Meinungen dazu gehört. Andererseits sollte man ja auch offen für alles sein, ne? =)

FÜNF: Nenne zwei Bücher. Eines von dem du 2014 negativ und eines von dem du 2014 positiv überrascht worden bist!



Man sieht hier aber auch wieder, was Erwartungen ausmachen können. Auf Everflame habe ich Monate... nein, Jahre?! gewartet und dann war es leider einfach nicht meins... und Fairy Bad Day? Gott, SO ein tolles Buch, welches ich trotz Tanjas Bemühungen erst 2014 gelesen habe. Aber natürlich war es einfach wundervoll und genau nach meinem Geschmack. Übrigens etwas, das ich Ende diesen Jahres gelernt habe: Geschmäcker sind verschieden.

SECHS: Was war dein Lieblingscover 2014?
(Nur ein Buch erlaubt!)




Ganz besonders, weil das Cover im Vergleich zum Cover vom zweiten Teil gleich noch 10.000000000 mal besser aussieht xD Achja... achja -.-

SIEBEN: Welcher Autor (egal ob dir bereits bekannt oder nicht) hat sich den Titel Lieblingsautor 2014 deiner Meinung nach verdient?



Da ist sie! =) Sonja Kaiblinger ♥
Ich habe zwar nur zwei Bücher der Autorin gelesen, aber das Treffen mit ihr auf der Buchmesse war definitiv eines meiner buchigen Highlights in 2014 =)

ACHT: Welches Buch hatte 2014 den größten Einfluss auf dich?
(Egal ob negativ oder positiv)




Jaja, egozentrisch bin ich... Aber um ehrlich zu sein war das Buch einfach dieses Jahr das einzige, das überhaupt einen großartigen Einfluss auf mich gehabt hat. Ich habe keine großen Reihenfinales gelesen, die mich hätten umhauen können oder sonst irgendetwas... Da kann man schon mal seinen Debütroman als einflussreichstes Buch 2014 bezeichnen, finde ich xD

NEUN: Welcher deiner Posts, hat 2014 das meiste Feedback bekommen?


Schwer zu sagen. Die meisten Kommentare gab es auf jeden Fall bei meinem Obsidian Rant. Aber auch andere provokante Posts wie meine Dinge, die mich aufregen Hirnhickser waren vorne mit dabei. Außerdem meine Around the World Coververgleiche etc. Aber ja, der Obsidian Rant ist definitiv ganz vorne mit dabei, sowohl was Klicks als auch, was Kommentare angeht. Erläuterungen zu der ganzen Sache findet ihr auch weiter unten in den Fragen ;)

ZEHN: Was hat dich 2014 Bücher betreffend so richtig rasend gemacht?
(Z.B. Cover-Change, Filme, Reihenabruch etc.)


An dieser Stelle möchte ich gern ein Thema ansprechen, was mich dieses Jahr wirklich aufgeregt hat. Vielleicht bekomme ich dafür einen auf den Deckeln von so manch einem, aber wenn hier schon so eine Frage gestellt wird, dann muss man da ja schließlich drauf ehrlich antworten, oder?
Mein Thema heute: Rezensionen.
Was kann man da schon groß drüber reden? So einiges!
Ganz besonders geht es um negative Rezensionen. In diesem Jahr ist mein erster Roman erschienen und ich habe zum ersten Mal negative Rezensionen aus der Perspektive eines Autors mitbekommen. Ganz ehrlich? Ich hatte es mir katastrophaler vorgestellt. Andererseits muss ich sagen, dass es diese äußerst respektlose Art gibt, Bücher zu rezensieren. Das ist die Art, die mit viel Sarkasmus arbeitet und Probleme überzieht. Ich mache das selbst sehr gerne (siehe Obsidian) und habe dafür immer wieder Kritik (und Lob xD) von euch Lesern bekommen. Allerdings habe ich so etwas nie bei Büchern von deutschen Autoren gemacht und bin, jetzt wo ich selbst solche Rezensionen bekommen habe (Na gut, eigentlich nur eine), sehr froh darüber. Es ist nämlich nicht so, dass ich in diesen Rezensionen nicht die Wahrheit schreiben würde. Es ist die Wahrheit! Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Allerdings macht man sich auch über das Buch lustig. Was nicht schlimm ist, wenn ich ehrlich bin, aber wenn der Autor es lesen kann, dann ist das... unschön. Bei Rezensionen auf Deutsch von amerikanischen Autoren sehe ich da aber, um ehrlich zu sein, kein Problem bei. Wenn jemand so eine Rezension zu Wanderer schreibt? Pfft, ist mir doch egal, solange ich sie eh niemals zu Gesicht bekomme. Soviel dazu. Ich werde mit solchen Rezensionen also nicht aufhören. Es gibt auch einfach jede Menge Schrottbücher und das wird sich sicher nie ändern.
Die andere Sache sind Rezensionen, die pure, reine, KONSTRUKTIVE Kritik sind. Und an dieser Stelle gilt mein Aufreger den Autoren da draußen. Ich weiß, dass so eine intensive, lange 3 Sterne (Ohh, das Zauberwort: 3 Sterne!) Rezension meist deutlich mehr schmerzt als eine 1 Sterne Rezension, in der nur "Scheißbuch, nicht kaufen" steht. Das liegt einfach daran, dass, wenn wir mal alle ehrlich sind, wir diese Leute meist sehr gut verstehen können. Sie pöbeln nicht rum, sie drücken sich intellektuell aus und überhaupt... Autsch. ABER (und das habe ich dieses Jahr wirklich OFT gesagt... Mein Mund hat schon Fusseln) 3 Sterne sind KEINE schlechte Wertung. Sind sie nicht. SIND SIE NICHT. Sie sind auch nicht gut, keineswegs (wobei es auch 3 Sterne Rezensionen gibt, wo die Rezensenten das Buch mochten). Aber sie sind auch nicht schlecht. Und ganz sicher will da niemand den Autor schlecht hinstellen oder fertig machen oder sonst einen Unsinn, nur weil es 3 Sterne sind.
Ich meine... Ich kann ja nicht jedem Buch 5 Sterne geben! Wer kauft mir das denn ab? ICH bin ja schon so drauf, dass ich mir oft denke, dass ich die Bandbreite des Bewertungsrahmens nach unten hin nicht genug ausnutze. Ich meine, aus den über 100 Büchern, die ich gelesen habe, gerade mal EINS, das einen Stern bekommen hat? Wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit? Ich muss auch ehrlich sagen: Leute, die alles immer nur gut bewerten, von denen kann ich Empfehlungen auch nicht richtig ernst nehmen. Wenn alles 5 Sterne hat, wie soll man dann wissen, was wirklich gut ist und was nur 5 Sterne bekommen hat, weil... Ich weiß auch nicht. Es ein Rezensionsexemplar war?! Man sich nicht gegen die Meinung der anderen stellen wollte? Man den Autor vielleicht kennt?! Das ist ja nicht der Sinn einer Rezension.
So, ich glaube, ich hab genug rumgeschwafelt xD


ELF: Was war Blogtechnisch dein größter Erfolg 2014?


Ööööhm...?!
Ich glaube, ich blogge schon so lange, da gibt es keine Erfolge mehr... Wenn ich nächstes Jahr die 1000 Leser knacken sollte, würde ich mich natürlich freuen =) Achso, 1 Mio Views hatte ich dieses Jahr =) Also ich hab die Grenze geknackt... insgesamt. Nicht alle in dem einen Jahr xD Ich freue mich einfach nur hier in der Community (und neuerdings auch bei youtube =) ) immer wieder nette Leute kennenzulernen, die genauso buchverrückt sind wie ich =)
Ansonsten gab es aber natürlich noch den Erfolg, dass Wanderer erschienen ist und auch dass ein von mir gesprochenes Hörbuch auf den Markt kam =) Das waren schon ziemliche Highlights ;)


ZWÖLF: Was war deiner Meinung nach die beste Buchverfilmung 2014?
(Bis zu drei Filme dürfen genannt werden)





Eindeutig. Und nein, ich habe Mockingjay nicht vergessen. Mockingjay war gut, wirklich. Aber Hobbit? Hobbit war einfach ein MEISTERWERK. Eindeutig der beste der Trilogie mit einer wundervollen Überleitung zu den Herr der Ringe Filmen, wie ich finde!
Game of Thrones und Outlander waren auch super, aber weil das Serien sind, nehme ich die mal nicht mit rein xD



  • 2014 am meisten weiterempfohlen habe ich, denke ich, Rosen und Seifenblasen und Wen der Rabe ruft. die Lunar Chroniken waren allerdings auch weit vorne mit dabei ;) Und natürlich Emily lives Loudly xDDDD
  • Die beste Buchreihe, die ich 2014 für mich entdeckt habe, waren ganz eindeutig die Lunar Chroniken! =) So tolle Bücher!
  • Mein Lieblingsbuchcharakterensemble (was ein Wort!!!) stammte dieses Jahr aus Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte


2015 freue ich mich am meisten auf...




Außerdem auf den vierten Band der Lunar Chroniken: Winter (!!!!!!)... !!!!! (!!!!), auf Lilien und Luftschlösser, Den zweiten Band von Yound Elites (The Rose Society), Die Übersetzung von Firefight, die hoffentlich 2015 kommt, Natürlich außerdem meeega auf die Übersetzung von The Last Olympian ♥ (Oh Mann, eine große Reihe, die zu Ende geht...) und den dritten Band von Wen der Rabe ruft. Genug? Jo, genug xD
Liebe Leute, DANKE! ♥ Danke, dass ihr mich 2014 begleitet habt =)

 Ich wünsche euch ein wundervolles und erfolgreiches Jahr 2015 =) ♥

Abgebrochen | The Diviners - Libby Bray






Erschienen: Oktober 2014
Verlag: dtv
Band in der Reihe: 1/?

Kurzbeschreibung


New York, 1926: Wegen eines kleinen „Zwischenfalls“ wurde Evie O‘Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert – und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Doch sie hat keine Ahnung, mit welch entsetzlicher Bestie sie es zu tun bekommt …

Q&A


Glaubst du, deine Erwartungen an Diviners haben dazu beigetragen, dass du es abgebrochen hast?


Nein. Es ist vielmehr so, dass meine Erwartungen dazu geführt haben, dass ich es überhaupt lesen wollte. Und diese Erwartungen hingen damit zusammen, dass ich die geheime Zirkel Trilogie von Libba Bray sehr gut fand. Aber an Diviners hatte ich keine hohen Erwartungen mehr, seitdem ich so ein paar Rezensionen dazu gelesen hatte. Es schienen sich zumindest alle einig zu sein, dass das Buch ganz anders ist als Brays andere Werke.

Wolltest du Diviners wirklich lesen und hast du ihm eine faire Chance gegeben?


Eine sehr gute Frage... Nein, eigentlich wollte ich es nicht wirklich lesen. Historischer Krams hat es bei mir immer schwer, mich zu begeistern und dann auch noch ein Killer? Ich gebe zu, ich war sehr skeptisch, bevor ich überhaupt anfing zu lesen. Eine faire Chance habe ich dem Buch trotzdem gegeben. Immerhin bin ich bis zur 50% Marke gekommen und bei einem Buch, das über 700 Seiten hat ist das schon eine ganze Menge. Und ich wollte es ja mögen, so war das nicht. Immerhin bin ich eigentlich immer ein Fan der Autorin gewesen.

Was, glaubst du, war ausschlaggebend, dass du Diviners abgebrochen hast?


Zunächst einmal ist da die Tatsache, dass einfach NICHTS passiert und das Buch deshalb total langweilig gewesen ist. Und ich übertreibe jetzt nicht! Die paar Zwischenkapitel, in denen aus den Augen der Opfer des Killers ihre Ermordung beschrieben wird, einmal ausgenommen, passiert nichts. Unsere Protagonistin benimmt sich daneben und wird dann zu ihrem Onkel in die Großstadt verfrachtet. Sie hat zwar magische Fähigkeiten (kann durch Berühren eines Objektes etwas über den Besitzer erfahren), aber benutzen tut sie die nur, wenn sie gerade der Star der Party sein will. Charakterentwicklung? Roter Faden? Liebesgeschichte? Fehlanzeige.
Wie man sich hier schon denken kann, war es auch Evie als Charakter, die mir das Buch so ein wenig ruiniert hat. Sie denkt nur an sich selbst und handelt daher oft so, dass sie die Menschen um sie herum verletzt oder enttäuscht. Es ist nicht so, dass ihr die anderen egal sind, sie denkt in ihren Evie-ist-die-beste-Momenten nur einfach nicht an sie. Auch ist sie furchtbar naiv. Das ist etwas, das sich im Laufe der Geschichte noch ein wenig legt im Vergleich zu ihren anderen Schwächen und Fehlern, aber bleiben tut es trotzdem.
Zuletzt ist da noch der Perspektivwechsel. Denn Evie ist nicht die einzige, deren Sicht wir hier serviert bekommen. Neben den oben erwähnten Opferperspektiven, lesen wir auch noch die Geschichte über einen jungen Mann, der wie Evie magische Fähigkeiten hat: Er kann heilen. Allerdings benutzt AUCH ER seine Fähigkeiten so gut wie nie, weil er Angst hat, dass man ihn entdeckt etc. Leider war er mir vollkommen gleichgültig. Ich dachte ja auch immer, dass die beiden irgendwann aufeinander treffen und sich eine Liebesgeschichte entwickelt, aber nach der ersten Hälfte des Buches war das noch immer nicht passiert...

Gab es etwas an Diviners, das dir gefallen hat?


Ganz ehrlich? Nein.
Es gab viele Dinge, die ich nicht schlecht fand, aber so richtig GUT? Mir ist jedenfalls nichts besonders positiv aufgefallen.

Würdest du noch einmal zu einem Buch von Libba Bray greifen?


Momentan gibt es keins, das mich interessieren würde. Allerdings würde ich es nicht ausschließen, falls noch einmal eins erscheinen sollte, das mich besonders anspricht =)


Fazit


So sehr ich Der geheime Zirkel auch mochte... The Diviners war nicht die Art von Buch, die mich hätte begeistern können. Die mir sehr ungeliebten Thriller/Krimi Aspekte gemischt mit einer gähnenden Plotleere und einer nervigen Protagonistin brachten mich schließlich dazu, Diviners abzubrechen. Ich hoffe, dass ihr mehr Glück mit der Geschichte haben werdet...
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